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Schulsystem in Tirol
Das Tiroler Schulsystem ist geprägt von einer durchgängigen Ausbildung der Kinder und Jugendlichen von der Volksschule (Grundschule) bis hin zur Hochschule. Der Grundstock für den weiteren Bildungsweg wird bereits im Kindergarten gelegt.
In Tirol wird großen Wert auf ein dichtes Netz an Volksschulen gelegt. Ein Schulbesuch in der eigenen Gemeinde ist fast überall möglich. Dadurch lernen die Kinder in ihrer gewohnten Lebensumgebung, eine kleine Schüleranzahl pro Klasse garantiert eine fokussierte Ausbildung der Kinder.
Die Schulpflicht besteht in Österreich generell bis zum 15. Lebensjahr bzw. dem Abschluss der 9. Schulstufe: Volksschule, Hauptschule oder Unterstufe Gymnasium (Allgemein Höhere Schule) bis zum Alter von 14 Jahren, im Anschluss folgt entweder der Besuch der Oberstufe Gymnasium oder der Wechsel in eine berufsbildende Schule. Für Jugendliche, die ab dem 15. Lebensjahr einen Beruf erlernen oder ausüben möchten, besteht die Möglichkeit die 9. Schulstufe in einer Polytechnischen Schule zu absolvieren.
Auch stehen vermehrt schulische Nachmittagsbetreuungen zur Verfügung, was sowohl die Vereinbarkeit von Familie und Beruf fördert als auch Betreuung durch professionelle Lehrpersonen garantiert.
Weiters gibt es in fast jeder Schule einen Ausbildungsschwerpunkt, gerade auch im Bereich der Fremdsprachen. Deshalb verwundert es auch nicht, dass es in Innsbruck die Möglichkeit gibt, eine englischsprachige internationale Volksschule zu besuchen.
Weitere Informationen finden Sie beim Tiroler Bildungswegweiser: http://bsr.tsn.at/tbw
Volksschule (1.-4. Schulstufe)
Hauptschule (5.-8.)
Allgemein Höhere Schule (5.-12.)
Sonderschule (1.-8.)
Polytechnische Schule (9.)
Berufsbildende Schule (9.-13.)
Berufsschule