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Medizinische Universität
Die neue Medizinische Universität Innsbruck war ursprünglich eine der Gründungsfakultäten der Universität Innsbruck im Jahre 1669. Seit 2004 ist sie eine eigenständige Universität, deren erfolgreiche Geschichte auch dadurch unterstrichen wird, dass drei Nobelpreisträger im Bereich der medizinischen Chemie – Prof. Fritz Pregl (1923), Prof. Adolf Windaus (1928) und Prof. Hans Fischer (1930) - hier geforscht und gelehrt haben.Mit ihren rund 1.700 MitarbeiterInnen und etwa 3.000 Studierenden ist die Medizinische Universität Innsbruck gemeinsam mit der Universität Innsbruck die größte Bildungs- und Forschungseinrichtung in Westösterreich und versteht sich als Landesuniversität für Tirol, Vorarlberg, Südtirol und Liechtenstein. Um den bemerkenswerten wissenschaftlichen Fortschritt der letzten Jahre in den Bereichen Medizin und Life Science mitgestalten und sich im europäischen Forschungsraum im vorderen Bereich positionieren zu können, strebt die Medizinische Universität Innsbruck in den Bereichen Forschung, Lehre und Krankenversorgung das bestmögliche Niveau an.
Die Zielsetzungen
sind daher der Ausbau eines „Center of Excellence“ in der Medizinischen Forschung und die Förderung aller Maßnahmen, die zur Bereitstellung einer nach internationalen Maßstäben hoch qualifizierten Ausbildungsstätte für Ärztinnen und Ärzte sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler imBereich der biomedizinischen Forschung erforderlich sind und der Weiterbildung eines Zentrums der universitärenHochleistungsmedizin dienen. Die vorhandenen Stärkefelder und spezifischen Standortvorteile konzentrieren sich in folgende Forschungsschwerpunkte:
Starke Vernetzung von Theorie und Klinik
Ein besonderes Charakteristikum der Medizinischen Universität Innsbruck mit ihren sechs Departments und drei Instituten im medizinisch-theoretischen Bereich und zehn Departments im klinischen Bereich (darin 38 Universitätskliniken) ist die enge Vernetzung von Theorie und Klinik. Der hohe wissenschaftliche Standard bildet die Grundlage für den Erfolg vieler Forschungsprojekte im Bereich der Life Sciences. So wurde an der Medizinischen Universität Innsbruck 1992 der erste Spezialforschungsbereich (SFB) in Österreich eingerichtet, 2003 wurde der SFB „Zellproliferation und Zelltod in Tumoren“ gegründet und es entstanden wichtige Forschungsstellen wie das Tiroler Krebsforschungsinstitut, die Proteomik-Plattform und ein neues Exzellenzzentrum für Krebsforschung, das Oncotyrol (Center for Personalized Cancer Medicine in Tirol). Die wissenschaftliche Forschung an der Medizinischen Universität Innsbruck ist in der hochkompetitiven Forschungsförderung und der Publikationsleistung sowohl national auch international sehr erfolgreich.
Praxisnähe und forschungsgeleitetes Wissen
Die Ausbildung von Studierenden ist neben der Forschung und der Patientenversorgung eine der wichtigsten Aufgaben der Medizinischen Universität Innsbruck. In Innsbruck werden drei Studienrichtungen angeboten: Die Diplomstudien Humanmedizin und Zahnmedizin, für die in Innsbruck nach erfolgreicher Absolvierung eines Eignungs-tests jährlich 360 bzw. 40 Studienplätze zur Verfügung stehen, dienen als Grundlage einer akademischen medizinischen Ausbildung; das Doctor of Philosophy (PhD) Doktoratsstudium ist als postgraduale Vertiefung des wissenschaftlichen Arbeitens konzipiert. Um im Spannungsfeld zwischen explosionsartig wachsendem Wissen, technischem Fortschritt und steigenden Bedürfnissen der Patienten erfolgreich zu sein, wurde für die zwölf Semester dauernden Diplomstudien ein völlig neues Ausbildungsprogramm entwickelt. Im Vordergrund steht dabei die praktische Nähe zum Patienten, die sich als roter Faden durch das gesamte Studium zieht.Für den dritten Studiengang, das Doctorof Philosophy (PhD) Doktoratsstudium der Medizinischen Wissenschaft stehen neun unterschiedliche, interdisziplinär organisierte Programme, die jeweils mindestens sechs Semester dauern, zur Verfügung.In diesem Rahmen bieten renommierte Forscherteams mit ihrer engen Verbindung zur medizinischen Praxis die Chance, in das Abenteuer Forschung einzutauchen. Damit erhalten die DoktorandInnen optimale Voraussetzungen für eine Karriere in der Welt von Wissenschaft und Forschung.Um das Studium erfolgreich meistern zu können, steht den Studierenden der Medizinischen Universität Innsbruck ein modernes Lernzentrum zur Verfügung. Über 100 digitale Lernprogramme zu allen Fachbereichen des Studiums, entsprechende Fachbücher, Lese- und Lehrräume sowie Internetzugang und Möglichkeiten für die medienunterstützte Kleingruppenarbeit schaffen ein optimales Umfeld zum Lernen und Arbeiten.
Gründungsjahr 2004
3.000 Studierende
1.700 MitarbeiterInnen
3 Angebotene Studien
5 Forschungsschwerpunkte
84 Partneruniversitäten
Einrichtungen im medizinisch-theoretischen Bereich
1 Biozentrum
5 Departments
3 Institute
Einrichtungen im klinischen Bereich
10 Departments
38 Univ.-Klinike
2 Gemeinsame Einrichtungen
Medizinische Universität Innsbruck
Christoph-Probst-Platz, Innrain 52
A-6020 Innsbruck
Tel. + 43.(0)512.9003-0
www.i-med.ac.at