Universität Innsbruck

Universität Innsbruck

Die Universität Innsbruck wurde 1669 gegründet und ist heute mit knapp 26.000 Studierenden und mehr als 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte und wichtigste Forschungs- und Bildungseinrichtung in Westösterreich. Sie ist Landesuniversität für Tirol, Vorarlberg, Südtirol und Liechtenstein. An den 15 Fakultäten forschen und lehren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in den verschiedensten Bereichen der Architektur, der Bauingenieurwissenschaften, der Geisteswissenschaften, der Naturwissenschaften, der Rechtswissenschaften, der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften sowie der Theologie. Mit einem breiten Studienangebot, ausgezeichneten Forscherinnen und Forschern sowie einem umfassenden Weiterbildungsangebot bietet die Universität Innsbruck (Aus-)Bildung auf höchstem Niveau. Die Studierenden profitieren besonders von der hohen Forschungskompetenz der Innsbrucker Lehrenden. Als Volluniversität liegt die Stärke der Universität Innsbruck im Zusammenwirken einer Vielfalt von Disziplinen und dem damit verbundenen reichhaltigen Lehr- und Lernangebot.

Forschung leitet die Lehre
Die Universität Innsbruck ist eine der forschungsstärksten Hochschulen Österreichs. Wie aktuelle Rankings zeigen, veröffentlichen die Innsbrucker Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler überdurchschnittlich viele Forschungsergebnisse in Fachmedien und werden von der Wissenschaftsgemeinde besonders häufig zitiert. Mit Spitzenforschung, wie zum Beispiel in der Physik und Chemie, in der Molekularbiologie und Pharmazie ebenso wie in der Klimaforschung, dem Naturgefahrenmanagement, der experimentellen Ökonomie sowie den Sprach- und Literaturwissenschaften, den Altertumswissenschaften und der Geschichtsforschung hat die Universität Innsbruck in den vergangenen Jahren deutliche Spuren auf der internationalen Forschungslandkarte hinterlassen. Viele Rankings unterstreichen dies: Innsbruck ist der zweitwichtigste Forschungsstandort Österreichs und kann sich mit renommierten europäischen Universitäten messen. Das ist sehr wichtig, weil die forschungsgeleitete Lehre ein markantes Merkmal jeder Universität darstellt. Die Lehrenden stehen mitten in der Forschung und bringen ihre neuen Erkenntnisse direkt in die Lehre ein. So vermitteln sie den Studierenden nicht nur aktuellstes Wissen, sie leiten sie auch an, Fragen zu stellen und neue Lösungen zu finden. Ziel der universitären Ausbildung ist es, bei den Studierenden die Lust auf wissenschaftliches Denken und die Forschung zu wecken und sie auch direkt in Projekte einzubinden.

Breites Angebot – international vernetzt
Bei den Studien der Universität Innsbruck wird sowohl auf klassische, altbewährte Fachrichtungen wie auch auf ein an die aktuellen Anforderungen angepasstes Angebot Wert gelegt. Dabei läuft der Prozess der Umstellung der Studien gemäß der Bologna-Deklaration an der Universität Innsbruck sehr erfolgreich. Mit über hundert Studien, einem breiten Angebot in allen Wissenschaftsdisziplinen und einer verstärkten internationalen Ausrichtung ist der Bereich Lehre bestens aufgestellt. Besonderheiten sind die geplanten internationalen Masterstudien, so z. B. „Sprachliche und literarische Varietäten in der frankophonen Welt“ in Zusammenarbeit mit der Université Paris Descartes oder „Medien, Kommunikation und Europäische Öffentlichkeit“ mit der Freien Universität Bozen sowie ein „European Master in Classical Culture“. Entwickelt wurden ebenso 27 neue, forschungsorientierte Doktoratsstudien mit einem leicht strukturierten Studienplan, die alle dem internationalen Standard eines PhD-Studienprogramms entsprechen. Dabei bietet die Universität Innsbruck ideale Möglichkeiten, Erfahrungen im Ausland zu sammeln. Mit mehr als 300 Universitäten bestehen derzeit internationale Verträge. Diese Abkommen dienen dem Austausch von Studierenden und Lehrenden. Die Universität Innsbruck zählt mit ihrem Programm zu den führenden Anbietern von Auslandsstudien in Österreich. Neben der fachspezifischen (Aus-)Bildung wird den Studierenden auch die Möglichkeit geboten, sich Fertigkeiten und Zusatzqualifikationen anzueignen, die sowohl für Berufe in der Wissenschaft als auch für Positionen in der Wirtschaft von Vorteil sind.Daher wurden im Bereich der universitären Weiterbildung die erfolgreichen Formate „Universitätslehrgänge“ und „Kompetenzenmappe“ ausgebaut.

Wertvoll für alle
Die Universität Innsbruck ist aber auch ein kultureller Treffpunkt für alle Interessierten. Zahlreiche Vorträge, Ausstellungen, Lesungen und Publikumsveranstaltungen wie die „Lange Nacht der Forschung“, die „Junge Uni“ oder „uni.com“ bieten ein inhalts- und abwechslungsreiches Programm, das der ganzen Bevölkerung offen steht. Nicht zuletzt ist die Universität Innsbruck eine der größten Arbeitgeberinnen der Region, mit vielen hoch qualifizierten, attraktiven und krisensicheren Arbeitsplätzen. Sie trägt damit nicht unwesentlich zur hohen Wertschöpfung der Stadt Innsbruck und des Landes Tirol bei.

Folgende Fakultäten bestehen an der Universität Innsbruck:

  • Fakultät für Architektur
  • Fakultät für Bauingenieurwissenschaften
  • Fakultät für Betriebswirtschaft
  • Fakultät für Bildungswissenschaften
  • Fakultät für Biologie
  • Fakultät für Chemie und Pharmazie
  • Fakultät für Geo- und Atmosphärenwissenschaften
  • Fakultät für Mathematik, Informatik und Physik
  • Fakultät für Politikwissenschaft und Soziologie
  • Fakultät für Psychologie und Sportwissenschaft
  • Fakultät für Volkswirtschaft und Statistik
  • Katholisch-Theologische Fakultät
  • Philologisch-Kulturwissenschaftliche Fakultät
  • Philosophisch-Historische Fakultät
  • Rechtswissenschaftliche Fakultät

 

Fakten Universität Innsbruck

Gründungsjahr: 1669
25.670 Studierende
4.000 MitarbeiterInnen
15 Fakultäten
über 300 Partneruniversitäten

Angebotene Studien

30 Bachelorstudien
40 Masterstudien
27 Doktoratsstudien
17 Lehramtsstudien

Forschung

3 Forschungsschwerpunkte
7 Forschungsplattformen
35 Forschungszentren

 

Kontakt

Universität Innsbruck
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A-6020 Innsbruck

Tel. + 43.(0)512.507-0
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