Osttirol

Osttirol - eine Region im Aufwind

Osttirol ist der gebirgigste aller Tiroler Bezirke, der einzige, der im Süden des Alpenhauptkammes liegt. Vor dem EU-Beitritt Österreichs war diese Lage eine Hypothek, die das wirtschaftliche Wachstum bremste. Heute hat sich das Blatt gewendet. Die Grenze zu Südtirol und damit Italien ist praktisch verschwunden. Mit der Währungsunion fiel die letzte Barriere für das Zusammenwachsen einer europäischen Kernregion.

Die daraus resultierende Dynamik ist spürbar. Osttirol blickt wieder nach Süden, nach Südtirol, Friaul, Julisch Venetien und Slowenien. Zweistellig sind die Zuwachsraten an italienischen Touristen. Internationale Unternehmen wie Liebherr, E.G.O, Durst, Loacker und IWT-Komet zählen zu den Wirtschaftsmotoren der Region. Sie kommen, weil es hier spannende Entwicklungschancen gibt. In Osttirol ist der Boden für Investitionen noch fruchtbar.

Trotz guter Konjunkturdaten pendelt noch immer jeder zehnte Erwerbstätige aus, die Arbeitslosigkeit liegt über dem Gesamttiroler Schnitt. Das Potenzial an gut ausgebildeten Fachkräften ist entsprechend groß und ein entscheidender Grund für die Ansiedlung zahlreicher Betriebe vor allem aus dem benachbarten Südtirol.

Geographische Darstellung

Osttirol in Zahlen

Einwohner: Knapp 50.000, ein Drittel lebt im Lienzer Becken

Höchster Punkt:  Der Gipfel des Großglockners mit 3798 m

Ø-Brutto-Stundenlohn eines Facharbeiters: 9,69 Euro

2005 im Bezirk produzierte Kühlschränke u. -truhen: 650.000

Anzahl der in Osttirol beschäftigten Lehrlinge am 31.12. 2007: 921

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