Foto: Standortagentur Tirol

Neue Chancen

Besonders charakteristisch für das Centrum für Chemie- und Biomedizin am Innsbrucker Innrain: das große Foyer als Kommunikationszentrum.

35.000 m² für beste Forschung

CCB: Ein modernes Wissenschaftszentrum am Innsbrucker Innrain glänzt wissenschafts- und kliniknah seit 2012 mit perfekten Bedingungen für Studierende, Lehrende und Forschende.

Hausnummern 80 und 82 am wissenschaftsträchtigen und kliniknahen Innrain, rund 76 Millionen Euro an Investitionen auf insgesamt 35.000 Quadratmeter, 816 Räume und 1.500 Meter Labortische mit 2.000 Laborarmaturen - das Centrum für Chemie und Biomedizin ist ein wahrlich sichtbares Zeichen für den Chemie- und Biomedizin-Standort Tirol. „Besondere Charakteristika sind das große Foyer als Kommunikationszentrum, die Öffnung des Gebäudekomplexes zum Inn und die Fassade aus weiß gehaltenen Aluminiumpaneelen und Glas“, erklärt Markus Prackwieser von der Architekturwerkstatt din a4 ZT GmbH, die das fünfgeschossige Prachtexemplar plante.

Ein Foyer, das zweigeschossig verläuft und dank Glasdach lichtdurchflutet ist. Fünf Geschoße, die rund 1.300 Studierenden und über 500 Wissenschaftlern seit Mai 2012 ausreichend Platz bieten. Denn gleich drei Fachbereiche (Chemie, Pharmazie und Biomedizin) der Universität Innsbruck und der Medizinischen Universität Innsbruck sind hier vereint in einem Komplex. „Das gemeinsame Gebäude für Chemie, Pharmazie und Biomedizin eröffnet neue Möglichkeiten der Zusammenarbeit und stärkt den Life Sciences-Standort Innsbruck“, sagt Anke Bockreis, Vizerektorin für Infrastruktur der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck.

Eine perfekte Lehr-, Lern- und Forschungsumgebung bietet der Neubau laut Bockreis. Für die unter anderem auch eine aufwendige Gebäudetechnik sorgt: Denn für die erforderliche, hohe Luftqualität wurden im Centrum für Chemie und Biomedizin besonders leistungsstarke Anlagen zur Luftumwälzung eingerichtet. Pro Stunde werden etwa 400.000 Kubikmeter Luft umgewälzt – das entspricht der Luftmenge von Raumluftgeräten für rund 500 Einfamilienhäuser - und die dabei generierbare Wärmerückgewinnung zur Temperierung der Räume liegt bei 85 Prozent. Auch die Kühlung der Forschungsgeräte, Labors und weiteren Räume arbeitet hoch innovativ. Um das komplexe Kühlsystem effizient betreiben zu können, wurde ein eigener Grundwasserbrunnen angelegt, durch den bis zu 80 Prozent der nötigen Kühlleistung abgedeckt werden. Zusätzlich wird aus diesem Brunnen das Wasser für die Besprinklerung des gesamten Gebäudes gewonnen.

80 und 82 sind in Innsbruck weit mehr als gewöhnliche Hausnummern. Vielmehr repräsentieren sie ein hoch modernes Wissenschaftszentrum, das es in sich hat und mit perfekten Bedingungen für Studierende, Lehrende und Forschende glänzt. Life Sciences-Infrastruktur at its best.

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