Foto: Tirol Werbung/Nolf Anton

Keine Hexerei

Eigentlich einfach zu machen, die Tiroler Spinatknödel. Thomas hat sie zum ersten Mal versucht, als der junge Blattspinat aus der Gemüsekiste vor seiner Tür lachte.

Stets frisch und gesund

Die Zutaten für die besten Tiroler Spinatknödel, die Sie jemals gegessen haben: 75 g altbackenes Weißbrot, 3 EL Milch (1,5 % Fett), 35 g Bergkäse am Stück (45 % Fett i.Tr.), 1 kleine Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 2 EL Butter, 1 großes Ei, Salz, Pfeffer, frisch geriebene Muskatnuss, 6 EL Gemüsebrühe und - und dieser macht jetzt den Unterschied - frischer Spinat, der von einem Tiroler Bauern der Umgebung direkt in ihre Küche geliefert worden ist. Sie werden Ihre Knödel lieben.

Immer mehr Tiroler Verbraucher wünschen sich Gemüse aus regionalem Anbau daheim in ihren Küchen. Gar nicht so einfach, neben Vollzeitjob & Co beides, den Lebensmitteleinkauf in Supermärkten und Besuche auf verschiedenen Bauernmärkten, unter einen Hut zu bringen. Viele Tiroler Bauern andererseits vertreiben mit Vorliebe an die umliegende Bevölkerung - das hilft beim rentablen Betreiben der Höfe, für dauernde Verfügbarkeit auf Marktplätzen & Co fehlen aber oft die zeitlichen und personellen Ressourcen. Wie man beide Bedürfnisse zusammen bringt? Ganz einfach durch einen Zusammenschluss der Landwirte aus der Region und eine zugehörige Online-Bestellplattform.

Davon gibt es mittlerweile in Tirol einige. Ganz gleich ob Tiroler Gemüsekiste, Biobox oder Bauernkiste – Tiroler Landwirte haben verstanden, was Berufstätige oder weniger mobile Menschen benötigen, um sich gesund und guten Gewissens ernähren zu können: persönlichen Service und Qualität. Einfach bestellen, Gemüsekiste aussuchen und eine Kiste regionaler Produkte direkt vor die Haustür liefern lassen. Durch die kurzen Fahrtwege sind die Produkte frisch. Und gleichzeitig mit dem guten Geschmack der Produkte zieht auch das gute Gefühl in die Häuser und Wohnungen der Kunden ein, die regionale Landwirtschaft gefördert und mit möglichst kurzen Transporten die Umwelt geschont zu haben.  

Für Thomas, der abends regelmäßig für seine vierköpfige Familie kocht, ist eine neue Vielfalt auf den Tellern der Familie einen weiterer, wichtiger Aspekt: „Unsere Gemüselieferung erwarten wir immer mit Spannung. Weil sie wirklich alles umfasst, das bei den umliegenden Bauern aus dem Boden kommt, sind immer wieder Sorten dabei, die wir noch nie verarbeitet, geschweige denn gegessen haben. Und bei eher außergewöhnlichen oder neuen Sorten ist dann das ideale Rezept dazu gleich mit in der Box. Wir kochen es in der Regel gleich nach.“

So, wie die Tiroler Spinatknödel, mit denen Thomas den jungen Blattspinat aus einer seiner ersten Gemüselieferungen verarbeitet hat. „Obwohl Spinatknödel wirklich keine Hexerei sind, hat mich erst der heimische Spinat vor der Tür motiviert, sie ins Repertoire zu nehmen.“ Weil ihn schon der erste Versuch überzeugt hat, hat er uns noch verraten, wie er die eingangs genannten Zutaten in seinem Rezept verarbeitet:

  • Spinat blanchieren, gut abtropfen lassen und in kleinere Stücke teilen.
  • Weißbrot würfeln und mit der Milch vermischen. Den Käse entrinden und auch würfeln.
  • Zwiebel und Knoblauch, schälen, hacken und in etwas Butter anrösten. Mit dem Spinat und dem Ei vermengen.
  • Spinatmasse mit Weißbrot- und Käsewürfeln mischen.Würzen (Salz, Pfeffer, Muskatnuss) und alles kurz verkneten. Der Masse eine halbe Stunde Pause schenken.
  • Dann daraus mit angefeuchteten Händen 6-8 Knödel formen.
  • Knödel in einen Topf mit kochendem, gesalzenem Wasser geben und bei wenig Hitze 12-15 Minuten mehr ziehen als kochen lassen.
  • Knödel aus dem Wasser nehmen, anrichten, mit zerlassener Butter übergießen und – wer mag – mit Grana Padano-Stücken aus dem benachbarten Südtirol bestreuen. Mahlzeit!


Links:
Tiroler Gemüsekiste
Biobox
Bauernkiste

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