Foto: Österreich Werbung/Pirker Alfons

Imposantes Lichterspiel

Alljährlich am 24. Juni stehen in Tirol die Berge in Flammen.

Tiroler Bergfeuer

Die 8.000 Feuerstellen der Tiroler Zugspitz-Region erklärte die UNESCO sogar zum immateriellen Kulturerbe Österreichs.

Kennen Sie „Rhein in Flammen“, „Donau in Flammen“ oder den „Main in Flammen“? In Tirol werden nicht Flüsse Kulisse eines Lichterspiels, sondern Berge. Jedes Jahr am 24. Juni marschieren zahlreiche Menschen und ganze Vereinsgruppen mit Fackeln auf die Tiroler Berge und schmücken den Berg mit zahlreichen kleinen Feuern.

Der Grund für das Brauchtum ist ursprünglich die Sonnenwende, die am 21. Juni stattfindet. Da das Fest zu Ehren Johannes dem Täufer mit der Sonnenwende im vorgregorianischen Kalender auf dasselbe Datum, den 24. Juni, festgesetzt war, feierten die Tiroler das Johannesfeuer am 24. Juni. Doch dabei blieb es nicht, denn 1796 sprachen Tiroler Landsleute den Herz-Jesu-Schwur, der ihnen im Kampf gegen die Franzosen Kraft geben sollte und ihnen die Freiheit verschaffen sollte. Zur Erinnerung an diesen Schwur feiern die Tiroler am 24. Juni das Herz-Jesu-Feuer.

Ob Sonnenwende, Johannesfeuer oder Herz-Jesu-Feuer – faszinierend sind die vielen Lichter auf den Bergen Tirols in jedem Fall. Die 8.000 Feuerstellen der Tiroler Zugspitz-Region erklärte die UNESCO sogar zum immateriellen Kulturerbe Österreichs.

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