Foto: Standortagentur Tirol

Technik-Schub

141 Bachelor-Studierende, 32 Master-Studierende und 13 Doktorats-Studierende waren im letzten Wintersemestern im gemeinsamen Studium Mechatronik der Universität Innsbruck und der UMIT inskribiert.

Mechatronik kann mehr

2.600 Studierende im Technikbereich sind österreichisches Spitzenfeld. Dass die Tiroler Hochschulen im technischen Umfeld so stark sind und ausgewiesene Spezialisten in den Maschinenbau, die Energie- und Umwelttechnik sowie die Medizintechnik entlassen, liegt daran, dass die Tiroler technische Ausbildungen seit Jahren konsequent ausbauen. Spezialisierte Mechatronik-Studien lieferten dabei einen wichtigen Impuls.

Die Fachkräfteausbildung intensivieren und den Wirtschaftsstandort Tirol nachhaltig stärken – das sind nur zwei der Ziele der Technologie-Offensive, die das Land Tirol seit vielen Jahren konsequent verfolgt. Dass die eingesetzten Instrumente wirken, zeigen aktuell 2.600 Studierende im Technikbereich, mit denen Tirol im österreichischen Bundesländervergleich im Spitzenfeld liegt. Einen wichtigen Schub für dieses Ergebnis brachten eine eigene tertiäre Mechatronik-Ausbildung die 2008 etabliert wurden und seither – ganz im Geiste starker Netzwerke – kooperativ organisiert wird. Denn die Universität Innsbruck und die UMIT, Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften, medizinische Informatik und Technik im nahen Hall in Tirol, bieten das Studium gemeinsam an. So gelingt es, spezielle Vertiefungsrichtungen anzubieten, die wiederum den ansässigen Betrieben Chancen auftun. Denn neben Mechatronikern für den Maschinenbau oder die Energie- und Umwelttechnik entlassen die Hochschulen auch Profis für mechatronische Anwendungen in der Medizintechnik in die Wirtschaft.

Von den acht Lehrstühlen des Mechatronik-Studiums in Innsbruck und Hall werden mit eigenen Stiftungsprofessuren für „Fertigungstechnik“ und „Maschinenelemente und Konstruktionstechnik“ insgesamt fünf Professuren vom Land Tirol finanziert, eine weitere von der Tiroler Wirtschaft. Auch die technische Ausbildungsangebote im Vorfeld der universitären Ausbildung werden intensiv ausgebaut: denn neben der Uni Innsbruck, der UMIT, dem Management Center Innsbruck und weiteren Fachhochschulen bilden eine eigene Berufsschule für Mechatronik, ein Technisches Gymnasium und fünf Höhere Technische Lehranstalten besonders praxisorientierte Techniker aus.

Stichwort Stiftungsprofessuren. Kürzlich ging auch der Zuschlag für eine von drei vom österreichischen Infrastruktur-Ministerium gestifteten Professuren zur Stärkung des Industriestandortes Österreich an die Universität Innsbruck. Ein Konsortium der Uni Innsbruck und mehrerer Unternehmen konnte sich im Bereich „Advanced Manufacturing“ durchsetzen. Die neue Professur wird ab dem Herbst/Winter 2015/2016 Forschungsinstitut für Textilchemie und Textilphysik in Dornbirn angesiedelt sein. Erforscht werden dabei neue Produktionstechniken, die für die Herstellung von flexiblen technischen Textilien, Leichtbaustrukturen, textilverstärkten Verbundstoffen, aber auch von Sensoren oder textile Elektroden wesentlich sind.



Ausgewählte Links:

Bachelorstudium Mechatronik, Universität Innsbruck
Masterstudium Mechatronik, Universität Innsbruck
Bacherlorstudium Mechatronik, Maschinenbau/Elektrotechnik, MCI Management Center Innsbruck
Masterstudium Mechatronik & Smart Technologies, MCI Management Center Innsbruck
 

 

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