Foto: Standortagentur Tirol

Europabrücke

Die Grande Dame Tirols

Die Grande Dame Tirols

70.000 Kubikmeter Beton, 6.000 Tonnen Stahl - das ist die völkerverbindende Europabrücke in Tirol.

70.000 Kubikmeter Beton, 6.000 Tonnen Stahl – das ist die Europabrücke in Tirol. Doch bedeutet sie mehr als nur viel Material. Sie ebnet den Weg nach Italien über Südtirol und ist deshalb eine wichtige Nord-Süd-Verbindung und Handelsstrecke innerhalb Europas. Gleichzeitig ist das beeindruckende, massive Bauwerk zur Touristen-Attraktion und zum Wahrzeichen Tirols geworden.

Die gewaltige Bedeutung der Europabrücke hat auch mit ihrer Entstehung zu tun: Schon zur Römerzeit entstanden Straßen an den Hängen, die man teilweise heute noch besichtigen kann. Der Weg Richtung Süden wurde beliebt. Das Verkehrsaufkommen stieg. So startete 1959 der Bau der Brenner Autobahn, um die Bewohner der Ortschaften zu entlasten und den Reisenden eine schnellere Strecke zur Verfügung zu stellen – doch dazu war ein Groß-Projekt nötig, um das tiefe Tal der Sill zu überbrücken und Patsch im Wipptal und Schönberg  im Stubaital zu verbinden. Nach viereinhalb Jahren Bau wurde dann endlich die Europabrücke  fertig – die damals höchste Brücke Europas, eine Meisterleistung der damaligen Ingenieurskunst.

Seither hat sich die Grande Dame gut gehalten, schließlich wird die Brücke ständig kontrolliert und so ihre Instandhaltung gewährleistet. Und auch heute noch beeindrucken ihre Maße Verkehrsteilnehmer und Touristen: mit einer Länge von 820 Metern ist sie ein wichtiger Bestandteil der A13 Brenner Autobahn und mit 192 Metern Höhe sogar nach wie vor die höchste Brücke Österreichs. Beste Bedingungen für tiefe Sprünge - jeden Sommer nutzen Extrem-Sportler und Touristen, die den Adrenalin-Kick wollen, die Brücke zum Bungy Jumping. Die Europabrücke ist so bis heute beeindruckendes Bauwerk, Attraktion und Wahrzeichen zu gleich.

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